Sonntag, 31. August 2014

Urlaubsfotos mit Project Life - mein Anfang

Ich habe aus unserem Thailand-Urlaub nun natürlich hunderte (um genau zu sein knapp 1000) Fotos. Das ist ein Riesenberg, den ich natürlich nie komplett in Form von Layouts verscrappen kann (außerdem sind auch ne Menge Sonnenuntergänge dabei ;-). Ich wollte aber gerne viele Fotos davon im Album haben.
Meine Idee, die mir schon im Urlaub kam (immer diese Scrapper ;-), war daher, die Fotos mit einer Mischung aus Project Life und normalen Layouts zu verscrappen. So würde ich viele Fotos unterbringen können, mich mal an Project Life probieren und meine geliebten Layouts auch nicht vernachlässigen.

Project Life ist eigentlich dazu gedacht, mit unterteilten Schutzhüllen schnell und übersichtlich den Alltag festzuhalten - Woche für Woche ein paar Fotos, seine Gedanken, ein bisschen Schnickeldi ;-) und buntes Papier in einem Album zusammen zu stellen. Ich finde das spannend, aber für mich eher unpraktikabel. Die Hüllen fand ich aber schon sehr interessant und mal eine Abwechslung zu Layouts.

Meine Scrapbooking-Ausrüstung im Urlaub war sehr spartanisch. Kein vorbereitetes Travel Journal, kein Sofortbild-Kamera / -Drucker o.ä. sondern nur ein Stift und ein kleines Notizbüchlein.


Hier habe ich (fast) täglich rein geschrieben, was wir so erlebt haben. Kurz in Stichpunkten, ohne groß drüber nachzudenken. Soll ja authentisch sein ;-).

Zu Hause angekommen, habe ich Fotos gesichtet und gesichtet und gesichtet. Ich hab da keinen großen Spaß dran, aber wenn ichs nicht sofort mache, passierts wahrscheinlich nie.

Für das Album hatte ich mir die normalen Project Life-Hüllen besorgt (vier Einsteckfächer für Querformate á 10x15 cm und vier Fächer für Hochformate á 5x7,5 cm) und wusste daher, das ich alle hochformatigen Bilder etwas kleiner brauchte. Ich habe mir diese mit Picmonkey als 10x15 cm Collagen á 2 Bilder erstellt, mit einem schmalen weißen Rahmen. Die querformatigen Bilder habe ich auch mit weißem Rand entwickeln lassen. Das gefällt mir einfach gut. So, das war dann auch schon die unspaßige Arbeit :-)!

Dann brauchte ich natürlich ein Titellayout für das Album. Tadaa.


Das zeig ich noch mal in schön. Die Fotos in dem Post habe ich nur relativ schnell mit dem iphone gemacht (mit einem Klick aufs Bild wirds größer). Hier ist kurz unsere Route und die wichtigsten Reisedaten abgebildet. Das konnte ich also in der Zeit machen, in der die Fotos entwickelt wurden. Ich bin da auch gern ungeduldig ;-).

Meine Hauptidee für das Album war dann Folgende: Jeder Tag wird in einer Project Life-Hülle bzw. einer Seite davon und einem normalen Layout festgehalten. Diese werden dann chronologisch im Album abgeheftet. Die Reihenfolge ist also: Titellayout - Layout Tag 1 - PL Tag 1 - PL Tag 2 - Layout Tag 2 - Layout Tag 3 - PL Tag 3 usw.
Bei der Auswahl der Fotos hat mich das erstmal nicht interessiert. Ich hab alles entwickeln lassen, was ich schön fand.

Als die Fotos da waren, ging dann der Spaß so richtig los :-). Ich habe die Fotos erst Mal nach Tagen geordnet und relativ wahllos in die Hüllen des jeweiligen Tages eingefügt:


Fotos bei denen ich dachte, da sollte ein Layout draus werden, habe ich zwischendurch in normalen 12x12 Hüllen "zwischen geparkt".


Zwischendurch habe ich auch schon ein paar Tickets, Geldscheine und was ich sonst noch so zwischendurch gesammelt habe, bei den jeweiligen Tagen eingefügt. Jeden Tag habe ich aber mindestens ein Fach leer gelassen, in das später das Journaling soll - die Notizen, die ich während dem Urlaub aufgeschrieben habe.

Allein der Anblick des Albums in diesem Stadium macht mich schon glücklich :-)!!


Und jetzt kann die "Arbeit" losgehen. Ich weiß, welche Fotos ich für jeden Tag habe, und brauch eigentlich nur noch aufhübschen und die Layouts scrappen. Das Gute ist, dass ich einen genauen Überblick habe und den Wald vor lauter Bäumen sehe. Ha!

Ich hoffe auf diese Weise schlummern die Urlaubsfotos nicht bis zum nächsten Urlaub in den Fototüten und werden nur vereinzelt herausgeholt, um hier und da mal ein Layout zu scrappen. Ich will mal einen Urlaub im Ganzen haben! Darauf freue ich mich jetzt schon! Und ich kann jetzt schon jeden verstehen, der sich die Arbeit macht, mit Project Life Woche für Woche seinen Alltag festzuhalten.

So und demnächst zeige ich dann mal die Fortschritte :-).

Puuh, ich glaube, da war der längste Post auf diesem Blog, den ich jemals geschrieben habe...Aber mir macht das grad so viel Spaß, das musste raus :-)!

Was macht ihr denn mit euren Urlaubsfotos? Wie bezwingt ihr die Massen an Fotos und Erinnerungen??

Kommentare:

  1. Hallo Janine, ich glaube, was die Verarbeitung von Urlaubsfotos angeht, liegen wir so ziemlich auf einer Wellenlänge. Nur das ich wohl noch nie sooo viele Fotos hatte. Bei meinem noch in Arbeit befindlichen Norwegen-Album habe ich mir das so ähnlich gedacht, wie du jetzt. Im Wechsel LOs und Seiten mit den "restlichen" Fotos. Nur dass ich keine PL-Hüllen verwende. Aber daran gedacht hab ich auch schon und ich glaube, es liegen auch schon welche hier. Vom diesjährigen Frankreich-Urlaub mache ich ein ausführliches Reisetagebuch mit kleineren Fotos und dann extra noch ein paar LOs. Die kommen dann aber ins chronologische LO-Album.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass du froh bist, schon so weit zu sein. Das Raussuchen der Fotos und sich entscheiden müssen, ist ja immer das aufwändigste. Ich bin gespannt, auf deine Bilder vom Urlaub und vom Album.
    Liebe Grüße von Steffi

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  2. Eine coole Idee für soviele Fotos!

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  3. grins so mach ich es auch... ich hab Stunden damit verbracht Fotos zu bearbeiten, Fotos dann nach Tagen zu sortieren und zu planen wohin sie genau im Album kommen... aber so langsam wird es und ich kann mich
    an die schicken Layouts dazu machen ....grins

    Ich find die Lösung so perfekt und man bekommt unendlich viele Bilder unter.... und das war mir wichtig... wir habe so viele tolle gemacht...

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